Ulrich Wickert

Ulrich Wickert wurde am 2. Dezember 1942 im japanischen Tokio geboren. Schon in seiner Kindheit kam er viel in der Welt herum. So lebte er nach einigen Kindheitsjahren in Heidelberg später dann sogar in Paris und ging dort auch zur Schule. Bereits als 14-jähriger berichtete er in der Rhein-Neckar-Zeitung über den Eiffelturm und gab somit einen sehr frühen Einstand in die journalistische Welt.

Nach dem Abitur studierte Ulrich Wickert in Bonn Politikwissenschaften und Jura und ging danach mit einem Stipendium in die USA. Er erlangte sein juristisches Staatsexamen und begann nach einer kurzen Tätigkeit als Hörfunkautor seine Arbeit als Redakteur bei der politischen Sendung „Monitor“ in der ARD.
Ulrich Wickert wurde Korrespondent des Senders in Paris und Washington und leitete ab 1981 die ARD-Studios in New York und später ebenfalls die Pariser Studios.
Ab dem 1. Juli 1991 übernahm Ulrich Wickert die Moderation der „Tagesthemen“ in der ARD, die ihn dem Publikum nahe brachte. Er avancierte zum Publikumsliebling und beendete seine Tätigkeit als Moderator am 31. August 2006. Im Fernsehen ist Ulrich Wickert allerdings weiterhin zu sehen, denn seit August 2006 führt er durch „Wickerts Bücher“, seine eigene Sendung.
Dass Ulrich Wickert bei den Zuschauern sehr beliebt ist, lässt sich an einer repräsentativen Umfrage aus dem Jahr 2004 ablesen, laut der der Journalist der viertbeliebteste Fernsehmoderator Deutschlands war.
Ulrich Wickert wurde mehrfach für seine Arbeit ausgezeichnet, gewann unter anderem 1994 die Goldene Kamera und 2006 den Ehrenpreis des Deutsch-Französischen Journalistenpreises.

Außerhalb des Fernsehens ist der Weltbürger Ulrich Wickert in vielen sozialen Projekten engagiert. So ist er Gründer der Stiftung Bürger für Bürger und Schirmherr der gemeinnützigen Albertinen Stiftung. Des Weiteren setzt er sich mit viel Engagement für Plan International ein, eine Kinderhilfsorganisation, die es Menschen ermöglicht, die Patenschaft für Kinder aus der dritten Welt zu übernehmen. Ulrich Wickert wirbt für Plan International und appelliert an alle Menschen, sich so wie er für menschlichen Zusammenhalt – besonders mit Menschen aus den armen Regionen dieser Welt – einzusetzen.

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Kommentare

Erstellt am
Nov 22, 2009
Erstellt von
tonycat

Ich fordere Sie auch auf, die besonders benachteiligten Kinder und Mädchen in „Entwicklungsländern“ oder Ländern mit großen Mißständen zu unterstützen.

Man darf nicht vergessen, daß wir durch unser tägliches Konsumverhalten und die Unterstützung von unrechtmäßigen Regimes viele menschenunwürdige Zustände mit unterstützen.

Eines verstehe ich in dem Schreiben von Herrn Wickert (Hamburg Herbst/Winter 2009) von Plan International Deutschland e.V. nicht:
„So fanden z.B. keine regelmäßigen Impfungen statt.“ Meine Erkenntnis nach sind Impfungen: a) Körperverletzungen, b) Unrechtsgewinne (für die Impfstoffhersteller) c) keine Hilfe, sondern eher eine Gefahr (dort wo geimpft erkranken MEHR Menschen an den angeblich „Schutzimpfungen“. Der beste Schutz für jedes Kind sind liebevolle Eltern (wie geht das, wenn die Eltern ermordert oder quasi versklavt wurden), gesundes Essen (wie geht das bei dem enormen Pestizideinsatz) und sauberes Wasser (woher kommt das bei all der Verschmutzung)? Also, Hilfe zur Selbsthilfe auf jeden Fall, aber auch ein wenig den Kopf einschalten, woher überhaupt soviel Ungerechtigkeit kommt…

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