Kategorie: Kinder

Missbrauchte Kinder zerstörte Seelen

Schutz vor Missbrauch an Kindern

Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ So lautet einer der wichtigsten Artikel unseres Grundgesetzes. Aber wenn wir uns die unzähligen missbrauchten und misshandelten Kinder bei uns und in der ganzen Welt vor Augen führen, zweifeln wir oftmals daran, dass dieser Artikel auch für die Kinder gilt. Unsere Kinder sind uns anvertraut. Jedes von ihnen ist einzigartig, ein Schatz, den wir behüten müssen. Wir haben die Pflicht, Böses von unseren Kindern abzuwenden. Aber was erleben wir stattdessen? Minderjährige werden tagtäglich misshandelt, sexuell missbraucht, vergewaltigt, im Internet schamlos in pornographischen Filmchen sex geilen Pädophilen angeboten, als Ware an gewissenlose Männer verkauft. Und was tun wir? Wir schweigen meist verschämt, kehren gern alles unter den Teppich. Es ist alles in Ordnung. Unseren Kindern geht es gut. Wirklich?

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Kinderarmut in Deutschland

Kinderarmut in Deutschland

Ist das nicht grotesk? Deutschland ist Exportweltmeister und gehört zu den reichsten Industrienationen. Wie kann es da Kinder geben, die in Armut leben? Mit Kinderarmut verbinden wir in erster Linie das unvorstellbare Elend der Kinder in den Entwicklungsländern. Wir denken an die vielen Minderjährigen, die täglich an den Folgen des Hungers sterben. Nein, die Kinder in Deutschland müssen nicht verhungern. Dennoch stoßen wir, wenn wir die Augen öffnen, auch bei uns auf erschreckende Kinderarmut. Das wird besonders dann deutlich, wenn wir uns den Kontrast zwischen Reich und Arm in unserer Gesellschaft vor Augen führen:

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Kinder in Indien

Kinder in Inden

Wenn wir unvorstellbare Kinderarmut und Ausbeutung von minderjährigen Arbeitskräften kennen lernen wollen, brauchen wir nur nach Indien zu blicken. Lassen wir uns nicht vom Schein eines aufstrebenden, ökonomisch boomenden Landes blenden, sondern nehmen wir die Menschen in Indien wahr, die auf der Schattenseite leben, die vom Wohlstand nur träumen können. Und das sind leider viel zu viele.

Lernen wir Kinder kennen, die in bitterster Armut leben. Da sind z.B. Mandor, sieben Jahre alt und seine Schwester Asha, dreizehn Jahre alt. Ihre Eltern sind vom Land in die Achtmillionenstadt Kalkutta geflüchtet, in der Hoffnung, hier ein besseres Auskommen zu haben. Aber stattdessen fristen sie ihr Dasein in einem der vielen Slums, in einer armseligen Hütte von 30 qm, ohne Fenster, ohne Kochgelegenheit und natürlich auch ohne sanitäre Anlagen. Für diese Unterkunft müssen sie auch noch Miete zahlen. Mandor arbeitet als Schuhputzer im Zentrum der Stadt, erhält wenige Rupien für seine Arbeit. Aber er ist gezwungen, seine Eltern zu unterstützen.

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