Menschenrechte

Menschenrecht – für die Würde des Menschen

Die Würde des Menschen ist unantastbar. In jedem Land, hinter jeder Grenze, überall auf der Welt. Hingegen die Freiheit des menschlichen Wesen, die auf eben dieser Würde basiert, wird immer noch mit Füßen getreten. Bürgerkriege zwingen Männer und Kinder zur Waffe zu greifen, während Frauen als niederes Gut betrachtet werden. Länder und Gegenden, die ohnehin schon klimatisch unter schlechten Bedingungen stehen, werden von korrupten Machtinhabern unterdrückt, ausgenommen und ihrer Grundexistenz beraubt. Auch im voranschreitenden 21. Jahrhundert sind Menschenrechte für alle, eine bloße Utopie.

Menschenrechte gibt es schon seit ewigen Zeiten, wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen. Wie bei jeder Art von Rechten, geht auch in diesem Fall eine Definition voraus, die vor allem in der Vergangenheit, aber auch immer noch heute, nicht eindeutig geklärt und nicht von jedermann angesehen wird. Bereits in der Antike wurde dem Menschen eine große Rolle zugesprochen. Es ging darum, den Menschen als Teil eines Ganzen zu sehen, ihn aber dennoch bestimmt einzuordnen. Die philosophischen Ansichten erhielten zwar keinen juristischen Wert, ordneten das Menschenbild aber neu. Der Begriff des Humanismus enthält bereits Aussagen über Gerechtigkeit im Miteinander. Solche moralischen und ethischen Ansichten sind noch heute in den Grundsätzen der großen Religionen und Gesetzesbüchern zu finden. Doch die Eindämmung von Ungerechtigkeit ist nicht alleine eine Frage der Gesetze.

Während in Ländern mit festgelegten Menschenrechten, wie der Bundesrepublik Deutschland, Verletzungen dieser Würde die Ausnahme bilden, stehen in ärmeren, häufig dritte Welt, Ländern solche Missachtungen an der Tagesordnung. Oft sind es Länder, in denen Militärdiktaturen die Politik regeln. Friedliche Demonstrationen werden blutig niedergeschlagen, während in anderen Ländern Frauen und Kinder nur den Nutzen ihrer täglichen Arbeitskraft wert sind. Die häufigsten Verwerfungen moralischer Menschenrechte liegen in Ausartungen brutaler Gewalt. Bürgerkriege führen zu Ausartungen dieser Gewalt. Doch auch in demokratisierten und wirtschaftlich starken Staaten kommt es zu gewalttätigen Übergriffen.

Neben Handelsvorteilen wurden Völkerbündnisse oft zur Verteidigung der Menschenrechte gegründet. In den Grundsätzen der Vereinten Nationen lassen sich daher auch viele Punkte zum Schutz der Menschenwürde finden. Dennoch sind sie nicht so weit fortgeschritten, wie Grundgesetze einzelner Staaten. Neben unzähligen Hilfsorganisation liegt es vor allem an Menschen selbst, für Menschenrechte einzutreten. Für jeden Einzelnen gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, mit minimalem Aufwand, für die Menschenwürde weltweit einzutreten.

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